Gute Nachrichten für Bahnfahrer*innen im echten Norden: Die DB Regio AG soll weiterhin die Linien RE 7 (Hamburg – Kiel/Flensburg/Tinglev) und RE 70 (Hamburg – Kiel) betreiben.
Nach Zustimmung des Wirtschafts- und Finanzausschusses konnte NAH.SH das Vergabeverfahren im Bahnnetz Mitte zum Abschluss bringen. Die Neuausschreibung
war notwendig geworden, nachdem beim vorherigen Verfahren kein wirtschaftliches Angebot vorlag. Beim neuen Vergabestart im Mai 2025 gingen vier Angebote ein – doppelt so viele wie zuvor. DB Regio konnte sich mit dem besten und wirtschaftlichsten Angebot durchsetzen. Für das Land zahlt sich der Neustart aus: Jährlich wird so im Verhältnis zum ersten Ausschreibungsversuch ein erheblicher Millionenbetrag eingespart. Der neue Verkehrsvertrag soll ab Dezember 2027 für mindestens zwölf Jahre gelten. Dann kommen moderne Coradia-Max-Züge des Herstellers Alstom zum Einsatz. Sie bieten mehr Komfort und Barrierefreiheit, werden vom Land finanziert und bereitgestellt. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen betont: „Unsere Entscheidung, das Verfahren neu zu starten, war richtig. Wir konnten eine hohe Mehrbelastung verhindern und zeigen, dass Schleswig-Holstein attraktiv für Wettbewerb ist.“
Auch NAH.SH-Geschäftsführer Dr. Arne Beck zeigt sich zufrieden: „Mit DB Regio bleibt ein erfahrener Partner an Bord – für zwei der am stärksten genutzten Strecken des Landes.“ Die erfolgreiche Vergabe unter Zeitdruck beweist: Durch echten Wettbewerb können sowohl Qualität als auch Wirtschaftlichkeit im Schienenverkehr gesteigert werden.