NAH.SH untersucht im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein die mögliche Reaktivierung der 26 Kilometer langen Strecke zwischen Neumünster und Ascheberg. Bis Mitte der 80er-Jahre gab es dort noch Personen- und bis Mitte der 90er-Jahre Güterverkehr.
Die Studie soll beispielsweise Antworten dazu liefern, welcher Infrastrukturausbau mit welchem Zugangebot wirtschaftlich sinnvoll realisiert werden könnte und welche Kosten entstehen würden. Auch welche Fahrgastpotenziale entstünden, soll prognostiziert werden. Die Kosten für die Studie teilen sich der Kreis Plön, die Stadt Neumünster und NAH.SH. Ergebnisse soll es nach etwa einem Jahr geben. Für das Reaktivierungsprojekt liegt noch keine gesicherte Finanzierung vor. Gleichwohl kann die Maßnahme langfristig ein sinnvoller Bestandteil der regionalen Mobilitätsentwicklung sein.