Klare Sicht auf Fledermausquartiere

Auch wenn im Winter die Natur ruht, laufen die Umweltkartierungen zur Vorbereitung der Elektrifizierung der Marschbahnstrecke weiter.

In der Zeit, in der die Bäume noch keine Blätter tragen, lassen sich weit oben gelegene hohle Stellen leicht von unten erkennen. Baumhöhlen aber auch Spalten von Brückengemäuern können potenzielle Fledermausquartiere darstellen. Ausgestattet mit Hubsteiger oder Klettergeschirr und Endoskop erkunden Biolog*innen aktuell diese potenziellen Quartiere der geschützten Tierart entlang der Marschbahnstrecke. Die gesamten Umweltuntersuchungen haben zum Ziel, die vorkommenden Arten sowie Lebensräume genau zu kennen, um im weiteren Projektverlauf mögliche Auswirkungen durch Baumaßnahmen zu vermeiden oder, falls notwendig, Lösungen für einen passenden Ausgleich der Auswirkungen zu finden.

Info: Ina Michael, NAH.SH